Wer berät bei nachhaltigen Geldanlagen?

Aktualisiert: 19. Nov 2020

Viele von euch fragen mich, wo man sich denn gut und neutral zu grünen Geldanlagen beraten lassen kann. Dazu bekommt ihr heute ein paar Tipps von mir:


Erste Anlaufstelle sind natürlich die nachhaltigen Banken (Triodos Bank, UmweltBank, GLS Bank, et.). Diese bieten Vermögensverwaltung für Privatkunden.


Zweitens könnt ihr euch auch an "nachhaltige Anlageberater" wenden. Die bekanntesten sind: MehrWert GmbH (Bamberg), sri.expert (Berlin), 7x7finanz GmbH (Bonn), ÖKOWORLD AG (Hilden) oder die auxilium AG (München). Es gibt aber noch viele andere.


Besonders spannend sind aus meiner Sicht die Anlageberater, die sich sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf Frauen spezialisiert haben: Dazu gehört z.B. die andrea pelka GmbH in München. Andrea Pelka bietet Vermögensaufbau- und Altersvorsorge für Frauen an und hat ihre Beratung um das Spektrum nachhaltige Geldanlage erweitert. Sie ist zertifizierte ECOanlageberaterin und berät auch zu Versicherungen und Direktinvestments und verspricht auf ihrer Homepage, dass sie mit den Frauen eine persönliche Finanzstrategie erarbeitet.

Eine zweite Finanzberaterin, die sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf Frauen spezialisiert ist, ist Dr. Mechthild Upgang aus Bonn (Dr. Upgang Vermögensverwaltung GmbH). Sie ist ebenfalls zertifizierte ECOanlageberaterin und seit 1990 selbständig als Finanzberaterin für Frauen. Im Jahr 2019 gewann sie sogar den Fondsfrauen-Award, weil sie sich für Gender Diversity und Frauenförderung stark gemacht hat. Sie hat zudem mehrere Bücher veröffentlicht ("Gewinn mit Sinn" und "Finanzratgeber für Frauen").

Und schließlich gibt es noch Jennifer Brockerhoff , die viele von euch vielleicht bereits kennen, weil sie auf Instagram unter @women.invest.green über grüne Geldanlagen blogt. Ihre Firma Brockerhoff Finanzberatung sitzt in Düsseldorf und Jennifer tritt ab und zu bei Zoom-Veranstaltungen auf und erklärt, wie frau ihr Geld grün anlegen kann.


Dann gibt es noch sogenannte Emissionshäuser. Das sind Unternehmen, die Finanzprodukte auf den Markt bringen. Man nennt sie teilweise auch "Anbieter", weil sie Fonds oder Anleihen auf den Markt bringen. Oder man sagt "Fondsgesellschaft", wenn die auf den Markt gebrachten Finanzprodukte offene Fonds sind oder Aktienfonds, Rentenfonds. Hier gibt es eben auch nachhaltige Emissionshäuser, wie z.B.: ForestFinance, EnergieKontor, DNB Asset Management oder SwisscantoInvest. Sicher gibt es noch mehr. Aber ich nenne euch mal die, die mir am bekanntesten sind.


Zuallerletzt möchte ich euch noch auf die "Fachberater für Nachhaltiges Investment" hinweisen, von denen es inzwischen mehr als 600 gibt. Es handelt sich um Anlageberater, die sich auf Nachhaltigkeit spezialisiert haben und die den zertifizierten Lehrgang "ECOanlageberater" samt Prüfung absolviert haben. Davon arbeiten einige bei kirchlichen Banken, andere sind selbständig und wieder andere arbeiten einfach für die örtliche Sparkasse oder schreiben einen Blog (wie ich). 😉


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