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Die 5 besten Tipps für nachhaltige Investments

Aktualisiert: 12. Juli

Hier findest du 5 konkrete Tipps, wie du grünes Geld anlegen kannst. Auch in Zeiten wie diesen (Ukraine-Krieg, Inflation, etc.)


  1. Krötenwanderung: Schieb dein Geld auf eine grüne Bank! Warum solltest du mit deinem Geld zu einer nachhaltigen Bank ziehen? Es gibt viele Gründe. Zwei davon seien hier genannt: Zum einen arbeiten Banken mit deinem Geld. Eine konventionelle Bank verrät dir meist nicht, welche Firmen sie mit deinem Geld finanziert. Vielleicht sind das Unternehmen, die es mit der Kinderarbeit nicht so genau halten? Bei den nachhaltigen, ethischen Banken kannst du sicherer sein, dass dein Geld nicht bei unwürdigen Firmen landet. Dort gibt es mehr Transparenz, wohin dein Geld fließt. Zum anderen ist die Beratung bei einer nachhaltigen Bank besser. Hier werden Beraterinnen und Berater nicht danach bezahlt, wie viel neue Produkte sie den Kunden und Kundinnen aufdrücken. Trotzdem sind diese Banken erfolgreich und ziehen immer mehr Menschen an. Wechsel auch du die Bank!

  2. Investiere in nachhaltige Anleihen! Wenn du ganz genau wissen willst, wo dein Geld arbeitet und feste Zinsen möchtest UND auch noch sicher sein willst, dass dein Geld klimafreundlich investiert wird, dann sind saubere Anleihen was für dich. Und zwar die grünen Erneuerbare-Energie-Anleihen. Die besten Anleihen beziehen sich sogar nur auf bestimmte Kraftwerke. Das heißt, da kannst du sogar hinfahren und gucken, ob sich dein Investment gelohnt hat. Zwei Anleihen können besonders empfohlen werden: erstens die Anleihe der "Bremer Energiekontor AG" und zweitens die Anleihe von "Enertrag AG" aus Brandenburg. Die Energiekontor-Anleihe läuft bis 2036 und bringt stufenweise mehr Zinsen (4-5%). Die Enertrag-Anleihe endet Anfang 2026 und verspricht 5,25 Prozent Zinsen.

  3. Schwimm mit dem Strom: Investiere in Wasseraktien! Insbesondere der Aktienfonds "Pictet-Water" lohnt sich: 60 Prozent in fünf Jahren, 194 Prozent auf zehn Jahre! Das Ergebnis dieses Fonds ist herausragend gut. Darin befinden sich - wie gesagt - Wasseraktien. Der Fonds enthält Aktien von Gesellschaften, die mehr als 80 Prozent ihrer Umsätze mit Wasserversorgung, Wassertechnologie oder Umweltdienstleistungen erzielen. Nicht im Fonds sind Luxus-Wasser-Hersteller oder Firmen, die Wasserquellen in Schwellenländern abriegeln. Der Fonds hat ein Volumen von 9 Milliarden Euro und ist richtig groß. Hier kannst du gut mit dem Strom schwimmen.

  4. Investiere in Mikrofinanzfonds: ein soziales Investment mit überschaubarem Risiko! Wenn du eine stabile Rendite erzielen möchtest und dein Geld so richtig nachhaltig wirken soll, dann sind Mikrofinanzfonds für dich interessant. Diese Fonds finanzieren Kleinstkredite, mit denen sich Menschen in Entwicklungsländern eine wirtschaftliche Existenz aufbauen können. Mikrokredite sind für viele ärmere Menchen die einzige Möglichkeit, sich Geld zu leihen. Mikrofinanzfonds gewinnen meist 1 bis 2 Prozent pro Jahr. Sie haben ein überschaubares Risiko. Anbieter von Mikrofinanzfonds sind z.B. "Invest in Visions" oder die GLS-Bank. In diesem Blogartikel erfährst du mehr dazu.

  5. Nutze einen der wenigen nachhaltigen ETFs auf dem Markt! Es gibt sehr viele ETFs auf dem Markt, die sich als "nachhaltig" deklarieren. Aber die wenigsten davon sind tatsächlich richtig nachhaltig. Es gibt aber einen ETF, der bei ECOreporter sehr gut abgeschnitten hat: der "Warburg Invest Global Challenges Indexfonds". Er hat immerhin die Nachhaltigkeitsnote 2,3 erhalten. Dieser Fonds bildet den Global Challenges Index der Börsen Hamburg und Hannover nach. Der ETF ist daher empfehlenswert.

Quelle: ECOreporter-Artikel vom 16.04.2022 "Grünes Geld".



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